Spenden

Für Spenden an die Freie Demokratische Partei, Ortsverband Schöneberg, nutzen Sie bitte folgende

Kontoverbindung der FDP Schöneberg:

Deutsche Bank

IBAN: DE12 1007 0024 0952 9801 00

BIC: DEUTDEDBBER

Bitte geben Sie als Überweisungszweck Ihren vollen Namen sowie Ihre Anschrift an, damit Sie eine Spendenquittung erhalten können.

Hinweise zur steuerlichen Behandlung von Spenden an politische Parteien und zur Parteienfinanzierung:

  • Politische Parteien in Deutschland finanzieren sich aus Mitgliederbeiträgen, Parteispenden und öffentlichen Zuschüssen.
  • Grundsätzlich können (d.h. dürfen) sowohl natürliche, als auch private juristische Personen (v.a. Unternehmen) unbegrenzt spenden.
  • Bis zu einer Höhe von 1.650€ (bzw. 3.300€ bei Ehepaaren/ Lebenspartnern) pro Jahr können Spenden an politische Parteien als Steuerermäßigung geltend gemacht werden (§ 34g EStG). Diese Steuerermäßigung wirkt sich zur Hälfte direkt steuermindernd aus, d.h. sie wird von Ihrer Steuerschuld direkt abgezogen. Das bedeutet: Für jeden Euro Spende erhalten Sie 50 Cent Steuerminderung, höchstens jedoch 825€ (bzw. 1.650€).
  • Möchten Sie in einem Jahr mehr als diesen Betrag (1.650€ bzw. 3.300€) spenden, können Sie die darüber hinausgehende Spende bis zu weiteren 1.650€ (bzw. 3.300€) als Sonderausgabe geltend machen (§ 10b EStG). Sonderausgaben werden vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Wie viel Sie hier genau sparen, hängt von Ihrem individuellen Steuersatz ab.
  • Öffentliche Zuschüsse an Parteien werden v.a. im Rahmen der sog. „staatlichen Teilfinanzierung“ gemäß § 18 Abs. 4 PartG geleistet. Maßstab für die Verteilung dieser Mittel ist die Verwurzelung der Partei in der Gesellschaft. Diese Verwurzelung bemisst sich an zwei Faktoren:
    • Zum einen durch die Ergebnisse, die eine Partei bei der jeweils letzten Europa- und Bundestagswahl sowie bei den jeweils letzten Landtagswahlen erzielt hat.
    • Zum anderen an dem Umfang der Zuwendungen durch natürliche Personen.
  • Hieraus ergibt sich sodann ein „Wählerstimmenanteil“ sowie ein „Zuwendungsanteil“. Die Summe der staatlichen Finanzierung aller Parteien darf jedoch nicht die sog. „absolute Obergrenze“ nach § 18 Abs. 2 PartG übersteigen.
  • Da eine überwiegende staatliche Parteienfinanzierung mit dem Grundgesetz unvereinbar wäre, besteht darüber hinaus eine sog. „relative Obergrenze“ für jede Partei. Die staatliche Finanzierung einer Partei darf demnach die Summe ihrer jährlich selbst erwirtschafteten Einnahmen nicht überschreiten. Soweit es zu einer Überschreitung der absoluten Obergrenze der staatlichen Teilfinanzierung kommt, kommt es zu einer proportionalen Kürzung der jeweiligen staatlichen Mittel aller anspruchsberechtigten Parteien.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass diese Hinweise keine rechtliche Beratung darstellen oder ersetzen können.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden!