Michael Müller erklärt die Begegnungszone Maaßenstraße für gescheitert

Michael Müller erklärt die Begegnungszone Maaßenstraße für gescheitert

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt das Pilotprojekt „Begegnungszone Maaßenstraße“ für gescheitert.

Am 21. April 2017 trafen sich Vertreter der regierenden Koalition zum Podium „Morgenpost vor Ort - 100 Tage Rot-Rot-Grün: Eine Zwischenbilanz“. Michael Müller (SPD), Anja Kapek (Die Grünen) und Klaus Lederer (Die Linke) haben ihre Politik, Entscheidungen und Pläne verteidigt und vermeintliche erste Erfolge ihrer Regierung gefeiert.

Zur Sprache kam auch das Thema „Verkehrspilotprojekte“.  Nach einer kurzen Diskussion über die geplante Fahrspurverengung in der Schönhauser Allee sprach der Moderator, Hajo Schumacher, das Pilotprojekt „Begegnungszone Maaßenstraße“ an. Die Reaktion des Regierenden Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden der Grünen ist eine überraschend klare Aussage:

Michael Müller nennt das Projekt „großen Käse“ und merkt an: „Es ist gut, dass man daraus gelernt hat, dass so etwas an anderer Stelle nicht mehr umgesetzt wird“. Anja Kopek gibt ebenfalls zu, dass die Begegnungszone in der Maaßenstraße gescheitert ist: „Pilotprojekte dienen auch dazu, dass sie mal scheitern.“

Eine Erkenntnis, zu der die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler (SPD), noch nicht gekommen ist. Frau Schöttler predigt weiterhin, dass die Begegnungszone ein voller Erfolg sei.  Diese Meinung geht jedoch an der Realität vor Ort vorbei.

Link zum Videoausschnitt „Morgenpost vor Ort“: https://youtu.be/9GcP-DCjSS0

„Frau Schöttler sollte auf den Regierenden Bürgermeister hören und die Begegnungszone Maaßenstraße ebenfalls zum gescheiterten Pilotprojekt erklären. Die FDP Schönenberg fordert seit langem einen Rückbau der Begegnungszone. Wir fordern eine Verkehrslenkung, bei der Fahrradfahrer ohne Angst durchfahren können, Autos sich nicht gegenseitig behindern und Rettungswagen zügig passieren können.  Wir fordern den Rückbau der Verkehrsspurverengungen, die Einrichtung von Parkplätzen und freien Behindertenparkplätzen.“ So Sebastian Ahlefeld, Mitglied des Vorstandes der FDP Schöneberg.