Die Begegnungszone in der Maaßenstraße fällt erneut bei den Anwohnern, Gewerbetreibenden und Gästen durch.

Die Bürgerinnen und Bürger haben abgestimmt und geben der „Begegnungszone Maaßenstraße“ die Note 4,37 (Umfrage 2016 war es eine 4,7). 70% der Befragten geben die Noten 4, 5 oder 6 . Nur 7% sind mit der Begegnungszone zufrieden.  

Dies hat die Umfrage der FDP Schöneberg ergeben. Nach 2016 hat der FDP Ortsverband eine weitere Umfrage zur Begegnungszone Maaßenstraße durchgeführt. Im Juni haben wir über 300 Fragebögen in den Haushalten verteilt und eine Feace- to- Face- Umfrage durchgeführt. Der Fragebogen bestand aus 8 geschlossenen Fragen, wo jeweils Schulnoten vergeben werden mussten und aus einer offenen Frage, wo die Teilnehmer Vorschläge zur Verbesserung der aktuellen Situation angeben konnten.

Alle acht Fragen wurden durchschnittlich mit „ausreichend“ benotet. Die Beste Note gab es auf die Frage „Ist das Ziel der „Verkehrsberuhigung“ gelungen?“ Hier haben die Befragten mit einer 3,97 benotet. Die schlechteste Durchschnittsnote ist eine 4,6 (mangelhaft) bei der Frage „Ist die Begegnungszone heute eine ästhetische Bereicherung?

Aus den eingereichten Anregungen, die die Bürgerinnen und Bürger gemacht haben, haben wir drei Konzepte für die Zukunft der Maaßenstraße entwickelt. Diese sollen als Diskussionsgrundlage dienen.  Hier finden Sie die Konzepte: Link zur Webseite

Wir als FDP Schöneberg fordern:

  1. Eine ganzheitliche Verkehrsplanung für ALLE Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die einer wachsenden Metropole gerecht wird und die die individuelle unabhängige Mobilität in jeder Lebensphase garantiert
  2. Die Wiederherstellung von Parkraum, mit freien Behindertenparkplätzen und E- Säulen für Elektromobilität
  3. Eine Verkehrsführung, die den gesamten Verkehr verflüssigt und allen Teilnehmern Sicherheit bietet

„Der Senat und die Bezirksbürgermeisterin müssen endlich handeln und auf die Anwohner, Gewerbetreibenden und Gäste der Maaßenstraße hören. Das Pilotprojekt Begegnungszone ist gescheitert. Nach dem der Regierende Bürgermeister Michael Müller dies ebenfalls eingestanden und das Projekt als „großen Käse“ bezeichnet hat, fordern wir auch die Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler und Frau Senatorin Günther auf, sich den Worten des Regierenden Bürgermeister anzuschließen. Ein Flickschustern und Aussetzen reicht hier nicht aus, ein Großteil der Begegnungszone muss zurückgebaut werden. Die Causa Begegnungszone ist keine Dauerlösung.“ So Sebastian Ahlefeld, Pressesprecher der FDP Schöneberg und Mitglied des Vorstandes

Die FDP Schöneberg hat mit der Senatorin für Umwelt und Verkehr, Regine Günther, Kontakt aufgenommen um ihr die Umfrageergebnisse und eine Kopie aller Fragebögen zu übergeben. Die FDP Schöneberg hat das Ziel eine schnelle Lösung, im Sinne der Anwohner, Gewerbetreibenden und der Gäste, zu finden. 

Die Präsentation finden Sie hier als PDF: